Verkaufsfachleute (VK): 23 kostenlose Übungsfragen

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Die Auswahl stammt aus unseren Ratgebern und aus dem Gratis-Test. Fragen, Antworten und Erklärungen sind auf Deutsch.

Frage 1 · Verkaufsfachleute · Prüfung

Was beschreibt der Fragetrichter in der Bedarfsanalyse?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Die Abfolge von weiten, offenen Fragen zu immer konkreteren, engeren Fragen

Der Fragetrichter verengt die Fragen schrittweise: offen, vertiefend, konkret. So wird der Bedarf systematisch geklärt.

Hintergrund und Quellen: Verkaufsfachleute mit eidg. Fachausweis: Prüfung, Zulassung, Kosten · Stand: 08.11.2026

Frage 2 · Verkaufsfachleute · Prüfung

Was beschreibt ein Key Account im Verkauf am treffendsten?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Ein Kunde mit besonderer Bedeutung für Umsatz oder Strategie, der individuell und mehrstufig betreut wird.

Ein Key Account wird nach Umsatz, Potenzial und strategischer Bedeutung bestimmt und individuell betreut.

Hintergrund und Quellen: Verkaufsfachleute mit eidg. Fachausweis: Prüfung, Zulassung, Kosten · Stand: 08.11.2026

Frage 3 · Verkaufsfachleute · Prüfung

Was misst der durchschnittliche Warenkorbwert?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Den durchschnittlichen Umsatz pro Bestellung oder Kassenbon in einem Zeitraum.

Warenkorbwert = Umsatz geteilt durch Anzahl Bestellungen. Er hilft bei Zusatzverkaufsmassnahmen.

Hintergrund und Quellen: Verkaufsfachleute mit eidg. Fachausweis: Prüfung, Zulassung, Kosten · Stand: 08.11.2026

Frage 4 · Marketing-Mix aus Verkaufssicht

Ein Küchenhersteller bietet 10 Jahre Garantie und einen 24-Stunden-Reparaturservice. Zu welcher Politik gehört das vorwiegend?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Zur Produktpolitik im weiteren Sinn, weil Garantie und Service Bestandteil des Leistungsangebots sind.

Zum Produkt zählen Kernleistung, Design, Marke, Verpackung und Zusatzleistungen wie Garantie und Kundendienst.

Frage 5 · Kundenanalyse, Segmentierung

Ein Küchenbauer in Bern bietet dasselbe Standardprogramm allen Haushalten an und verzichtet auf unterschiedliche Angebote je Gruppe. Welche Marktbearbeitungsstrategie ist das?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Undifferenziertes Marketing, weil der gesamte Markt mit einem einzigen Angebot bearbeitet wird

Undifferenziert: ein Angebot für alle; differenziert: mehrere Segmente mit angepassten Angeboten; konzentriert: ein Segment.

Frage 6 · Gesprächsführung, Fragetechnik

Verkäuferin Elin der Spielwaren Kunterbunt AG sagt zu einem Vater: «Das Holzspielhaus hat eine abgerundete Kantenform (Merkmal), damit sich Kinder nicht verletzen (Vorteil), und Sie können beruhigt arbeiten, während Ihre Tochter spielt (Nutzen).» Welche Technik zeigt sie?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Die Argumentationskette Merkmal, Vorteil, Nutzen, die auf das Kundeninteresse zugeschnitten ist

Gute Argumentation verbindet Merkmal, Vorteil und persönlichen Nutzen für den Kunden.

Frage 7 · Omnichannel, E-Commerce

Die Gartenbau Huber AG betreibt einen Onlineshop, der sich an private Hausbesitzer richtet. Wie nennt man diese Art von Kundenbeziehung im E-Commerce?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: B2C, also Verkauf von Unternehmen an Privatkunden

B2C bezeichnet den Verkauf an Endverbraucher. Anforderungen an Preisangabe und Information unterscheiden sich von B2B.

Frage 8 · Angebot, Abschluss

Verkäufer Reto Näf bespricht mit Familie Vogt die Wahl einer Waschmaschine. Welche Formulierung ist eine Alternativfrage zum Abschluss?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: «Möchten Sie die Maschine am Dienstag oder am Donnerstag geliefert bekommen?»

Die Alternativfrage lässt nur zwischen zwei Varianten der Zustimmung wählen und setzt den Kaufentscheid voraus.

Frage 9 · Online-Shop, Marktplätze

Die Eisenwaren Zimmermann AG bietet «Click & Collect» an: Bestellung online, Abholung im Laden. Welchem Konzept ist das zuzuordnen?

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Richtige Antwort: Omnichannel: Kanäle werden verknüpft, sodass Kundinnen den Weg zwischen online und stationär frei wählen können

Omnichannel verbindet Kanäle zu einem durchgängigen Kundenerlebnis. Click & Collect ist ein typisches Beispiel.

Frage 10 · Rechnungswesen, Kalkulation, Deckungsbeitrag

Was gehört in der Bilanz zu den Passiven?

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Richtige Antwort: Das Eigenkapital und das Fremdkapital, also die Herkunft der Mittel eines Unternehmens.

Die Passivseite zeigt die Mittelherkunft (Eigen- und Fremdkapital), die Aktivseite die Mittelverwendung (Umlauf- und Anlagevermögen).

Frage 11 · OR Kaufvertrag, Gewährleistung

Ein Sportgeschäft verkauft 20 identische Rucksäcke gleicher Serie. Ein Kunde rügt rechtzeitig einen defekten Reissverschluss. Das Geschäft hat noch gleiche Rucksäcke am Lager. Welches Recht kann der Käufer bei diesem Gattungskauf zusätzlich verlangen?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Statt Wandelung oder Minderung kann er die Lieferung eines mängelfreien Rucksacks derselben Gattung verlangen.

Bei Gattungsware darf der Käufer nach Art. 206 OR statt Wandelung oder Minderung die Lieferung mängelfreier Ware derselben Gattung verlangen. Voraussetzung ist die rechtzeitige Rüge.

Frage 12 · Projektmanagement

Der Projektleiter Marc Kunz will wissen, ob Budget und Termin eingehalten werden. Welches Instrument eignet sich?

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Richtige Antwort: Ein regelmässiger Soll-Ist-Vergleich mit Statusbericht an den Auftraggeber

Projektcontrolling. Diese Regel gehört zu den Grundlagen des Handlungsfelds und wird im Verkaufsalltag laufend angewendet.

Frage 13 · Verkaufs- und Marketingziele

Bei der Bürotechnik Meier & Partner AG erhalten Verkäufer eine Prämie ausschliesslich auf den Umsatz. Mehrere gewähren hohe Rabatte, um Abschlüsse zu sichern. Welches Problem zeigt sich?

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Richtige Antwort: Der Anreiz fördert Umsatz auf Kosten des Deckungsbeitrags; die Prämie sollte sich am erzielten Deckungsbeitrag orientieren.

Ein Umsatz-Bonus belohnt Menge zu jedem Preis. Wer Ziele und Anreize am Deckungsbeitrag ausrichtet, vermeidet den Zielkonflikt zwischen Umsatz und Marge.

Frage 14 · Wettbewerb

Was bezeichnet die Abkürzung USP im Marketing?

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Richtige Antwort: Das Alleinstellungsmerkmal, das ein Angebot für die Kundschaft von der Konkurrenz unterscheidbar macht

USP steht für Unique Selling Proposition.

Frage 15 · Bedarfsanalyse

Beim Verkauf von Hörgeräten sagt Frau Amrein: «Ich höre eigentlich noch gut, nur im Restaurant verstehe ich meine Freunde schlecht.» Welche Aussage ist ein Bedürfnis im Sinne der Bedarfsanalyse?

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Richtige Antwort: Sie möchte in lauter Umgebung Gespräche mit Freunden mühelos verfolgen können

Ein Bedürfnis beschreibt das, was der Kunde erreichen will (hier: Gespräche in lauter Umgebung verstehen). Annahmen über Klasse, Preis oder Diagnose sind keine geäusserten Bedürfnisse.

Frage 16 · Omnichannel, E-Commerce

Der Haustierbedarf-Shop Tierfreund nimmt Bestellungen entgegen, hat aber kein eigenes Lager. Der Lieferant versendet die Ware direkt an die Kundschaft im Namen des Shops. Wie heisst dieses Modell?

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Richtige Antwort: Dropshipping, bei dem der Händler ohne eigene Lagerhaltung verkauft und der Lieferant direkt an den Endkunden liefert

Dropshipping spart Lager und Kapital, verlagert aber Lieferqualität und Verfügbarkeit stark auf den Lieferanten.

Frage 17 · Key Account, After-Sales

Die Kaffeerösterei Bohne AG verkauft einer Gastrokundin, die bisher Espressobohnen bezieht, zusätzlich passende Mühlen. Wie heisst diese Verkaufsstrategie?

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Richtige Antwort: Cross-Selling, weil ergänzende Produkte zum bestehenden Kauf angeboten werden

Cross-Selling ergänzt den bestehenden Kauf durch passende Produkte; Up-Selling wertet auf.

Frage 18 · Social Selling

Ein Kunde kritisiert öffentlich auf dem Social-Media-Kanal der Holzbau Imhof AG einen verspäteten Liefertermin. Welche Reaktion ist am besten?

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Richtige Antwort: Zeitnah und sachlich antworten, die Klärung dann per Direktnachricht weiterführen

Öffentliche Reklamationen verfolgt auch die übrige Kundschaft. Eine schnelle, sachliche Antwort zeigt Professionalität; Details gehören in den privaten Kanal.

Frage 19 · Kennzahlen im Verkauf

Eine Verkäuferin führt im März 40 Offertgespräche und erzielt 10 Abschlüsse. Wie hoch ist die Abschlussquote?

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Richtige Antwort: 25 %, weil 10 Abschlüsse durch 40 Gespräche geteilt werden.

10 geteilt durch 40 ergibt 0.25, also 25 %.

Frage 20 · UWG, Konsumentenschutz

Die Schuhe Online GmbH betreibt einen Shop. Welche Information muss sie nach dem UWG im Online-Handel mit Konsumenten unter anderem klar und vollständig bereitstellen?

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Richtige Antwort: Ihre Identität samt Kontaktadresse, die technischen Schritte zum Vertragsabschluss und eine Bestätigung der Bestellung.

Wer im Online-Handel Waren anbietet, muss nach Art. 3 Abs. 1 lit. s UWG klare Angaben zu Identität und Kontaktadresse machen, auf die technischen Schritte zum Vertragsabschluss hinweisen, Eingabefehler erkennbar machen und die Bestellung unverzüglich bestätigen.

Frage 21 · Selbstmanagement, Postkorb

Was beschreibt die Eisenhower-Matrix?

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Richtige Antwort: Die Einteilung von Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit, um Prioritäten zu setzen

Wichtig/dringend. Diese Regel gehört zu den Grundlagen des Handlungsfelds und wird im Verkaufsalltag laufend angewendet.

Frage 22 · Marketing-Mix aus Verkaufssicht

Warum ist der persönliche Verkauf gegenüber einem Werbeinserat besonders geeignet für erklärungsbedürftige Investitionsgüter?

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Richtige Antwort: Er ermöglicht den Dialog, das Eingehen auf individuelle Fragen und die direkte Reaktion auf Einwände.

Stärken des persönlichen Verkaufs: Dialog, Anpassung an den Kunden, Beziehungsaufbau. Schwäche: hohe Kosten, geringe Reichweite.

Frage 23 · Kundenanalyse, Segmentierung

Wie heisst es, wenn ein Unternehmen seine Kunden nach Kaufanlass, Verwendungsrate und Markentreue gruppiert?

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Richtige Antwort: Verhaltensorientierte Segmentierung, weil Kauf- und Nutzungsverhalten das Kriterium ist

Kaufanlass, Verwendungsrate und Markentreue sind verhaltensbezogene Kriterien.

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