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Die Auswahl stammt aus unseren Ratgebern und aus dem Gratis-Test. Fragen, Antworten und Erklärungen sind auf Deutsch.
Frage 1 · Informatiker/in EFZ · Prüfung
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Richtige Antwort: Es stellt jeder Entwicklungsphase eine passende Verifikations- oder Validierungsaktivität gegenüber
Das V-Modell ordnet jeder Entwicklungsphase eine entsprechende Verifikations- oder Validierungsaktivität zu. So entsteht eine frühe, systematische Planung der Qualitätssicherung.
Richtige Antwort: Das Skript in einer Testumgebung mit repräsentativen Daten prüfen und die Ergebnisse kontrollieren
Vor dem produktiven Einsatz wird ein Skript in einer Testumgebung mit repräsentativen Daten geprüft. So werden Fehler erkannt, bevor sie auf Produktionssysteme wirken.
Frage 4 · Bedürfnisse von Stakeholdern im Rahmen eines ICT-Projekts abklären und dokumentieren
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Richtige Antwort: Die systematische Erfassung aller Personen und Gruppen, die ein Interesse am Projekt haben oder davon betroffen sind
Die Stakeholderanalyse identifiziert und bewertet alle Personen und Gruppen, die Einfluss auf das Projekt haben oder von ihm betroffen sind, zum Beispiel Auftraggeberin, Anwenderinnen und Anwender oder der IT-Betrieb. Sie bildet die Grundlage, um Bedürfnisse gezielt abzuklären. Ohne sie werden wichtige Anspruchsgruppen leicht übersehen.
Frage 5 · IN02.3: Kundinnen und Kunden in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit beraten
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Richtige Antwort: Konkrete Massnahmen wie Verschlüsselung, Zugriffskonzepte und Schulungen zum Schutz von Personendaten
Technische und organisatorische Massnahmen (TOM) sind konkrete Schutzmassnahmen wie Verschlüsselung, Zugriffskonzepte oder Schulungen, die die Datensicherheit gewährleisten sollen.
Frage 6 · IN03.2: Datenmodelle in einem digitalen Datenspeicher umsetzen
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Richtige Antwort: Ein Datumstyp (z. B. DATE)
Ein Datumstyp stellt sicher, dass nur gültige Kalenderdaten gespeichert werden können, und erlaubt direkte Berechnungen wie das Ermitteln des Alters. Ein freies Textfeld bietet diese Sicherheit und Funktionalität nicht.
Frage 7 · IN04.2: Auslieferungsprozess von ICT-Lösungen definieren
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Richtige Antwort: Es prüft geplante Änderungen bzw. Releases und entscheidet über deren Freigabe
Ein Change Advisory Board prüft geplante Änderungen anhand definierter Kriterien (Risiko, Testergebnisse, Auswirkungen) und entscheidet, ob ein Release freigegeben wird.
Frage 8 · IN05.6: Netze überwachen
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Richtige Antwort: Sammeln und Auswerten von Log- und Ereignismeldungen verschiedener Geräte an einem Ort
Ein zentrales Syslog-System sammelt Ereignis- und Fehlermeldungen von verschiedenen Netzwerkkomponenten an einer Stelle, was die Auswertung und Fehlersuche im Betrieb deutlich vereinfacht.
Frage 9 · IN06.5: Serversysteme und -dienste überwachen
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Richtige Antwort: Die Schwellenwerte und Alarmregeln überprüfen und an die tatsächliche normale Last anpassen
Wiederholte Fehlalarme deuten meist auf falsch eingestellte Schwellenwerte hin. Diese an die tatsächliche, normale Auslastung anzupassen, reduziert unnötige Alarme, ohne die Erkennung echter Probleme zu gefährden.
Frage 10 · IN07.4: Umsetzungsvarianten für Applikationen entwerfen und Lösung konzeptionell ausarbeiten
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Richtige Antwort: Er zeigt in einem kleinen, begrenzten Rahmen, ob eine technische Idee grundsätzlich funktioniert, bevor Aufwand in die volle Umsetzung investiert wird
Ein Proof of Concept klärt in einem kleinen, bewusst eingeschränkten Rahmen, ob eine technische Idee grundsätzlich funktioniert. Das senkt das Risiko, bevor der volle Entwicklungsaufwand investiert wird.
Frage 11 · IN08.3: Auslieferungsprozess von Applikationen durchführen
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Richtige Antwort: Die Kennzahlen der bereits umgestellten Benutzergruppe zeigen keine Auffälligkeiten gegenüber der bisherigen Version
Vor jeder Ausweitung eines Canary Releases wird geprüft, ob die bereits auf die neue Version umgestellte Gruppe unauffällige Kennzahlen zeigt, etwa bei Fehlerrate und Antwortzeit. Erst wenn keine Auffälligkeiten vorliegen, wird der Anteil schrittweise weiter erhöht.
Richtige Antwort: Um unvorhergesehene Verzögerungen abzufangen, ohne den gesamten Zeitplan sofort zu gefährden
Ein Puffer ist eine bewusst eingeplante zusätzliche Zeitreserve, um unvorhergesehene Verzögerungen abzufangen, ohne sofort den gesamten Zeitplan zu gefährden. Er ist kein Zeichen für mangelnde Planung, sondern ein anerkanntes Mittel zur Risikovorsorge.
Frage 13 · IN02.1: Den eigenen ICT-Arbeitsplatz einrichten
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Richtige Antwort: Oberkante des Bildschirms auf Augenhöhe oder knapp darunter positionieren
Bildschirmarbeitsplätze sind so einzurichten, dass Blickwinkel, Sitzhaltung und Lichtverhältnisse Zwangshaltungen und Blendung vermeiden; die Bildschirmoberkante auf oder leicht unter Augenhöhe ist eine Standardempfehlung.
Frage 14 · IN03.1: Daten identifizieren, analysieren und Datenmodelle entwickeln
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Richtige Antwort: 1:n zwischen Kunde und Bestellung
Da ein Kunde mehrere Bestellungen auslösen kann, eine Bestellung aber nur einem Kunden zugeordnet ist, liegt eine 1:n-Beziehung vor. Dies ist die häufigste Kardinalität in Geschäftsdatenmodellen.
Frage 15 · IN04.1: ICT-Prozesse aufnehmen, standardisieren und automatisieren
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Richtige Antwort: Gleichbleibende Qualität und geringere Fehleranfälligkeit, weil derselbe Ablauf immer gleich ausgeführt wird
Standardisierung sorgt dafür, dass ein Prozess unabhängig von der ausführenden Person immer gleich abläuft. Das reduziert Fehler und macht Ergebnisse vorhersehbar und vergleichbar.
Frage 16 · IN05.3: Netze warten und weiterentwickeln
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Richtige Antwort: Logs und Fehlerzeitpunkte prüfen, Ursache eingrenzen, dann gezielt eine Massnahme testen und das Ergebnis dokumentieren.
Strukturiertes Troubleshooting grenzt das Problem anhand von Logs und Mustern zuerst ein, testet danach gezielt eine Massnahme und dokumentiert das Ergebnis, statt vorschnell Hardware zu ersetzen.
Frage 17 · IN06.2: Serversysteme in Betrieb nehmen
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Richtige Antwort: Eine eindeutige Netzwerkadresse, verbunden mit einem virtuellen Netzwerkadapter
Ein virtueller Server benötigt wie ein physischer Server eine eindeutige Netzwerkadresse und einen angebundenen (virtuellen) Netzwerkadapter, um im Netzwerk erreichbar zu sein. Ohne diese Zuweisung bleibt der Dienst isoliert.
Frage 18 · IN08.4: Applikationen und Schnittstellen überwachen und Probleme im laufenden Betrieb beheben
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Richtige Antwort: Die Antwortzeit-Kennzahlen vor und nach dem Release vergleichen und die betroffenen Komponenten anhand korrelierter Logs eingrenzen
Fehlerrate und Antwortzeit messen unterschiedliche Aspekte des Betriebs: Eine Applikation kann korrekt antworten, aber deutlich langsamer. Ein Vergleich der Antwortzeit-Kennzahlen vor und nach dem Release sowie die Eingrenzung über korrelierte Logs helfen, die betroffene Komponente gezielt zu finden.
Frage 19 · ICT-Lösungen der Kundin oder dem Kunden übergeben und Projekt abschliessen
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Richtige Antwort: Es dokumentiert verbindlich, dass die vereinbarte Leistung geprüft und von der Kundin akzeptiert wurde
Das Abnahmeprotokoll hält schriftlich fest, dass die erbrachte Leistung gegen die vereinbarten Anforderungen geprüft und von der Kundin akzeptiert wurde. Es schafft Rechtssicherheit für beide Parteien und markiert formal den Projektabschluss. Offene Punkte werden darin oft explizit festgehalten und terminiert.
Frage 20 · IN02.3: Kundinnen und Kunden in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit beraten
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Richtige Antwort: Verschlüsselung der Daten bzw. des Übertragungswegs
Vertrauliche Daten sollten beim Versand verschlüsselt werden; ein im selben E-Mail mitgeschicktes Passwort oder der Versand im Klartext heben den Schutz praktisch wieder auf.
Frage 21 · IN03.4: Daten aus digitalen Datenspeichern aufbereiten
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Richtige Antwort: Eine verdichtete, kreuztabellenartige Übersicht, bei der Kennzahlen nach zwei oder mehr Merkmalen gruppiert dargestellt werden
Eine Pivot-Tabelle fasst grosse Datenmengen verdichtet zusammen, indem sie Kennzahlen, etwa Verkaufszahlen, nach zwei oder mehr Merkmalen wie Monat und Produktkategorie kreuztabellarisch gruppiert. So werden Muster und Zusammenhänge leichter erkennbar.
Frage 22 · IN04.2: Auslieferungsprozess von ICT-Lösungen definieren
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Richtige Antwort: Sie bildet die Produktionsumgebung möglichst originalgetreu nach, um die Lösung dort vor der endgültigen Freigabe zu testen
Eine Staging-Umgebung ist der Produktionsumgebung möglichst ähnlich aufgebaut, damit ein Release dort unter realistischen Bedingungen geprüft werden kann, bevor es tatsächlich produktiv geschaltet wird.
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